Brandmeldeanlage ausgelöst durch Wasserdampf.
Ein piepender Rauchmelder und Brandgeruch alarmierten die Bewohner in einem Mehrfamilienhaus. Da der Bewohner der betreffenden Wohnung laut Aussage der Nachbarn gesichert zu Hause sein soll, verschafften wir uns schnellstmöglichen Zutritt zur Wohnung und fanden dort den leicht benommenen Bewohner, sowie die angekokelten Speisen auf dem Herd vor. Wir betreuten die Person bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Die Wohnung wurde durch uns belüftet.
Vermutlich aufgrund der kurzen Wetterfront schlug ein Kellerfenster auf und beförderte ein Glasgefäß mit unbekanntem Inhalt zu Boden, das Gefäß ging dabei zu Bruch und im gesamten Haus verbreitete sich ein starker Geruch. Wir nahmen die Flüssigkeit mit Bindemittel auf und belüfteten das Gebäude entsprechend.
Bei unserem Eintreffen lag eine Person im Graben und war im Beinbereich unter einem Aufsitzrasenmäher eingeklemmt. Glücklicherweise waren bereits Kollegen vor Ort und hatten den Minitraktor entsprechend gesichert. Mit Unterbaumaterial sowie der Seilwinde unseres Rüstwagens wurde das Fahrzeug zusätzlich gegen weiteres Abrutschen gesichert. Nachdem die Person durch den Rettungsdienst soweit versorgt war, konnte sie durch langsames Anheben des Traktors zügig befreit und anschließend an den Rettungsdienst übergeben werden.
Wir haben für die Kameraden aus Steibis und Oberstaufen mit dem Kommandowagen Löschlanzen und das Nebellöschsystem nach Steibis an die Einsatzstelle gebracht. Zudem wurde ein Statiker mit an die Einsatzstelle gefahren.

Alarmierung der Drohneneinheit zur Unterstützung der Polizei bei einer Personensuche
Wir wurden zu einem vermeintlichen Flugzeugabsturz mit unserem Rettungssatz nach Oberstdorf alarmiert. Vor Ort warteten wir mit den Kameraden aus Oberstdorf im Bereitstellungsraum auf die Erkundungsergebnisse aus der Luft – insgesamt kam hier 3 Hubschrauber zum Einsatz, die den möglichen Absturzbereich absuchten. Nachdem aus der Luft keine Absturzstelle gefunden wurde, wurden die Kräfte der Feuerwehr aus dem Einsatz entlassen.
Patientenschonende Rettung über Drehleiter – dieses Mal war wieder Millimeterarbeit gefragt.
Der Mitteiler beobachtete eine Rauchentwicklung im Waldgebiet. Die initial alarmierten Feuerwehren Immenstadt und Rauhenzell konnte trotz ausgiebiger Erkundung keine Rauchentwicklung oder mögliche Ursache feststellen, deshalb wurde zur weiteren Abklärung die Drohneneinheit nachalarmiert, da das vermeintliche Gebiet fußläufig nicht vollständig zugänglich ist. Auch aus der Luft konnten keine Feststellungen gemacht werden.

Nach Kontrolle der Wohnung keine Feststellung – Rauchmelder hat ohne erkennbaren Grund ausgelöst.
