Gemeldetes Einsatzstichwort hat sich nach Erkundung glücklicherweise nicht bestätigt.

Gemeldetes Einsatzstichwort hat sich nach Erkundung glücklicherweise nicht bestätigt.

In einem Waschenbecken wurde Papier verbrannt, die daraus resultierende Rauchentwicklung löste die Brandmeldeanlage aus und rief uns, sowie die Kameraden aus Berghofen auf den Plan. Wir belüfteten das Zimmer vom restlichen Rauch und rückten im Anschluss wieder ein.

In einem Patientenzimmer kam es zu einer Rauchentwicklung – entsprechend umfangreich war die Alarmierung. Vor Ort stellte sich schnell heraus, dass es zum Glück nur ein Schmorbrand auf der Platine der Rufanlage war. Nach Kontrolle mit der Wärmebildkamera wurde das Zimmer an den inzwischen eingetroffenen Haustechniker übergeben.
Zu einem Brand einer entlegenen Hütte wurden wir nach Balderschwang alarmiert. Vor Ort unterstützen wir primär mit Atemschutzgeräteträgern und in der Einsatzleitung. Die Einsatzörtlichkeit war nur durch eine schmale Zufahrtsstraße zu erreichen, was eine gute Kommunikation vor Ort erforderte.




Brandmeldeanlage ausgelöst durch Wasserdampf
Wir wurden zum Vollbrand eines Gebäudes nach Balderschwang zuerst mit einem Löschzug nachalarmiert. Im weiteren Verlauf rückten alle Fahrzeuge der Feuerwehr Sonthofen nach, einzig der Vorausrüstwagen mit dem Rettungssatz verblieb am Standort. Vor Ort setzten wir mehrere Atemschutztrupps ein, der Einsatzleitwagen unterstützte in der Einsatzleitung. Die Aufräumarbeiten werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen, vor allem die Drehleiter ist durch den Brandrauch stark verschmutzt. Die Feuerwehr Berghofen wurden zur Absicherung des Stadtgebietes alarmiert und hatte auch prompt einen Einsatz, siehe separater Einsatz 229


längere Ölspur im Bereich Stadtgebiet und B308 – kritische Kreuzungsbereiche wurden abgestreut, weitere Reinigung durch Fachfirma


Leider konnte die gesuchte Person innerhalb der Nacht, trotz massiven Kräfteansatz, sowie technischen Hilfsmitteln (Drohneneinheit) und Hundestaffeln, nicht aufgefunden werden.
Glücklicherweise wurde die Person im weiteren Tagesverlauf lebend aufgefunden.
Im Erstalarm wurden mit mit unserem Einsatzleitwagen alarmiert, da nach der ersten Lageerkundung klar war, dass ein größerer Kräfteansatz notwendig ist, wurden umfangreiche Kräfte nachalarmiert (u.a. Gesamtalarm für die Feuerwehr Sonthofen). Wir verweisen an dieser Stelle an die umfangreiche Berichterstattung in den Medien und bedanken uns für die Zusammenarbeit aller Einsatzkräfte.
Ein paar Zahlen: Die Atemschutzsammelstelle registrierte über 90 Trupps (2 und 3 Teams), die z.T. nach einer Erholungsphase mehrfach zum Einsatz kamen – von der Feuerwehr Sonthofen kamen 12 Geräteträger zum Einsatz.
Alleine dieser Einsatz und die parallele Wachbesetzung im Feuerwehrhaus Sonthofen erbrachten über 700h ehrenamtliche Tätigkeit.
Bilder: Benjamin Liss – Feuerwehr Sonthofen

Aufgrund der Unwetterfront wurde vorsorglich die Abschnittsführungsstelle in Bereitschaft gesetzt. Im Bereich Sonthofen gab es im Verlauf 4 Einsätze abzuarbeiten. Im restlichen Zuständigkeitsgebiet der AFüSt gab es noch 2 weitere Einsätze, die durch uns koordiniert und die örtlichen Feuerwehren abgearbeitet wurden.
